Hier die Unterseite Geschichte der Abteilung

 

Badmintonabteilung feiert 25-jähriges Bestehen

 

Wie kommt man auf die Idee, Badminton zu spielen und diese Sportart im Verein TuS Wengern anzubieten? Schließlich erfreut sich Badminton nicht so einer großen Popularität, wie Fußball oder Handball. Diese Frage kam im Rahmen der 25-jährigen Jubiläumsfeier der Badmintonabteilung des TuS Wengern auf. Neben Spiel und Spaß, Speis und Trank, schwelgte man mit früheren Spielern in alten Erinnerungen und rief sich vergangene Zeiten wieder ins Gedächtnis.

Alles begann etwa vor 25 Jahren bei einem Gespräch zwischen Vater und Sohn Winter. Auf der Suche nach einer neuen trendigen Sportart, die im TuS Wengern noch fehlt, kamen die beiden darauf, doch mal Badminton auszuprobieren. Gesagt, getan. Schon bald trafen sich jeden Sonntagmorgen in der kleinen Ernst-Steinfort Halle in Wengern eine Handvoll bewegungsfreudiger Menschen, die das Spiel mit Schläger und Ball erlernen wollten. Schnell merkte man, dass Badminton mehr ist als nur Federball hin und her zu spielen. Die Sportart etablierte sich so langsam im Verein und mit dem Freitagabend bekam man eine neue feste Trainingszeit. Dadurch stießen immer mehr Interessierte zu der kleinen Gruppe hinzu und eine Kinder und Jugendgruppe wurde gegründet.

Um der Anzahl an Spielern und Spielerinnen gerecht zu werden, wurde das Training bald in die größere Brasberghalle verschoben und eine zusätzliche Trainingseinheit am Dienstagabend kam hinzu.

Bald entstand der Wunsch, eine eigenständige Abteilung zu werden. 2010 ging dieser Wunsch in Erfüllung. Seitdem steht die Badmintonabteilung auf eigenen Füßen und gehört nicht mehr der Turnabteilung an. 

Der Ehrgeiz und der Spaß an der Sportart wuchsen immer weiter und ließen bald die Idee entstehen, in den Ligabetrieb einzusteigen. Dank dem stellvertretenden Abteilungsleiter Daniel Kuhle startetein der Saison 2009/10eine Mannschaft in den Ligabetrieb.Schon ein Jahr später wurde eine zweite Mannschaft nachgemeldet, sodass seitdem zwei Mannschaften mal mehr, mal weniger erfolgreich jedes Jahr eine neue Saison bestreiten. Die erste Mannschaft konnte bisher zwei Mal aufsteigen und kämpftein der letzten Saison in der Bezirksklasse. Die zweite Mannschaft hat in der letzten Saison endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Kreisliga geschafft.Die sportlichen Erfolge haben wir unter anderem Philipp Buchelt zu verdanken, der uns seit einem Jahr als externer, professioneller Trainer zur Seite steht.

Um den Nachwuchs zu fördern, leisten jeden Freitagabend Björn Winter, David Jägermann, Hartmut Fischer und bis vor kurzem noch Melina Oberkandler wertvolle Arbeit. Sie bringen den Kindern und Jugendlichen die Grundlagen und Regeln des Badmintonspielens bei. In der kommenden Saison wirdeine Jugendmannschaft gemeldet, sodass die Kinder und Jugendlichen in Zukunft in die Fußstapfen der Erwachsenen treten können.David Jägermann lässt sich zurzeit als Trainer ausbilden, sodass das Training demnächst noch professioneller gestaltet werden kann. Durch die Teilnahme an Turnieren, können sowohl die Erwachsenen, als auch die Kinder und Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen und Kontakte zu anderen Badmintonvereinen können geknüpft werden.

In den letzten 25 Jahren hat sich einiges verändert in der Badmintongruppe. Aus sonntäglichen bewegungsfreudigen Hobbyspielern wurde ein ehrgeiziges, professionelles Badmintonteam.Dies wäre ohne Björn Winter, der die Idee initiiert hat und die Abteilung nun schon seit 25 Jahren führt und zusammen hält nicht möglich gewesen. Aber auch ohne die zahlreichen anderen Helfer, die immer parat stehen, würde die Badmintonabteilung heute nicht da stehen, wo sie steht. Thorsten Gottmann beispielsweise hat nicht nur die Finanzen im Blick, sondern kümmert sich neben dem Ballvorrat auch um Trikots und andere Dinge im Hintergrund.

Mit Marcel Hörenbaum, hat die Abteilung einen ersten Para-Badmintonspieler gewonnen und öffnet sich somit auch für das aktuelle Thema Inklusion. Marcel trainiert jeden Dienstag und Freitag mit den Fußgängern mit und fühlt sich laut seiner Aussage pudelwohl. Ziel ist es im nächsten Jahr die Deutsche Meisterschaft im Para Badminton auszutragen.

 

[Stefanie Schubert]