Erfolgreiche Teilnahme an den 1. Offenen Wittener Stadtmeisterschaften

Am 08. Und 09. Juli haben einiger Spieler und Spielerinnen an den 1. Stadtmeisterschaften des TuS Bommern teilgenommen und sehr erfolgreich abgeschlossen.

Am Samstag standen sowohl die Herrendoppel, Damendoppel als auch die Mixedpaarungen an.  Nachdem alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen um 9 Uhr in der Halle eingetroffen waren, hieß es zunächst warten aufgrund einer Vielzahl an Anmeldungen. Um 11.30 starteten dann endlich die ersten Spiele.

Im Herrendoppel C-Feld traten Marius Büscher und Thorsten Gottmann an – sie sind aber leider in der Vorrunde ausgeschieden. Felix Figlhuber und Christian Sievers schlugen sich besser. Sie landeten auf einem sehr guten 4. Platz und können stolz sein auf ihre Leistung.

Im Damendoppel traten zum einen Ruth Mitze und Julia Kirchner und zum anderen Melissa Helfrich und Stefanie Schubert an. Beide Paarungen kämpften sich bis ins Finale vor und lieferten sich ein spannendes Drei-Satz-Duell. Am Ende siegten Ruth Mitze und Julia Kirchner sehr knapp im dritten Satz und konnten sich somit über einen ersten Platz im Damendoppel C-Feld freuen. Auf dem zweiten Platz landeten dementsprechend Melissa Helfrich und Stefanie Schubert.

Um 19 Uhr begannen die Mixed-Duelle. Hier traten Melissa Helfrich mit Marius Büscher und Julia Kirchner mit Christian Sievers im C-Feld und Stefanie Schubert mit Felix Figlhuber im B-Feld an. Allerdings war für alle Paarungen nach der Vorrunde Schluss. Das war aber vor allem den vorausgegangenen Spielen, der Wärme in der Halle und der späten Uhrzeit und der Kürzung der weiterkommenden Paarungen von der Spielleitung aus, geschuldet. Um 22.00 Uhr war der erste Spieltag dann endlich beendet.

Am Sonntag traten Felix Figlhuber und Christian Sievers im Herreneinzel C-Feld an. Sie schafften beide die Vorrunde und mussten dann aber leider gegeneinander antreten. Hier behielt dann Felix Figlhuber im dritten Satz die Oberhand, schied aber im nächsten Spiel auch leider aus.

Alles in Allem war es für jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin ein erfolgreiches Wochenende und alle können stolz sein auf ihre Leistung.  

[Stefanie Schubert]


  

 


19. Deutsche Para-Badminton Meisterschaft in Berlin

Am 06. und 07. Mai 2017 fand in Berlin die 19. Deutsche Para- Badminton Meisterschaft statt. Vom TuS Wengern starteten an diesem Wochenende Verena Engler und Marcel Hörenbaum. 

Im Folgendem könnt Ihr dazu einen Bericht, aus der Sicht von Marcel Hörenbaum, lesen:

Es war so weit, als Abschluss dieser Saison fand an diesem Wochenende die Deutsche ParaBadminton Meisterschaft in Berlin statt.

Mein Ziel bei dieser Meisterschaft war es in allen Disziplinen erfolgreiche aber auch lehrreiche Matches zu bestreiten. Ich bestritt an diesem Wochenende insgesamt 9 Spiele in den Disziplinen Einzel, Doppel und Mixed.

Die ersten und letzten beiden Mixed Matches waren für meine Partnerin Annika und mich zwar lehrreich aber leider nicht so erfolgreich, wir mussten uns trotz teils starker Ballwechsel beiden Gegnerteams geschlagen geben.

Danach folgten zwei Doppel Spiele, das erste Doppel konnten wir uns leider nicht sichern, doch das zweite Doppel konnten wir dann mit 21-18 / 21-14 für uns entscheiden.

Nun hatte ich meinen ersten beiden Einzel Spiele , in denen ich meinen Gegnern leider deutlich unterlegen war und so leider auch beide verloren habe.

Nach diesen beiden sieglosen Einzelspielen folgte nun wieder ein Doppel das wir leider auch nicht gewinnen konnten. Mein letztes Einzel an dieser Meisterschaft konnte ich dann mit 21-14 / 21-16 für mich entscheiden und konnte somit den 3. Platz im Herren Einzel WH1 erreichen.

Als letztes Spiel folgte dann ein Doppel, welches wir aber auch nicht für uns entscheiden konnten. Nun konnten meine Mixed Partnerin Annika Schröder und ich zwar kein Mixed Spiel gewinnen erreichten beide aber in unseren Einzel Disziplinen jeweils den 3. Platz.

Diese Meisterschaft war zwar nicht so erfolgreich wie in den letzten Jahren aber hat mir dabei geholfen meine Trainingsziele wieder neu zu stecken. Ganz nach dem Motto: Übung macht den Meister :)

Verena Engler (1. Reihe, 3te von links) und Marcel Hörenbaum (1. Reihe 2ter von rechts)

[Marcel Hörenbaum]


Para-Badminton Bundesligaspieltag in Wengern

Am 18. und 19.03.2017 fand der 4.Bundesligaspieltag der Saison 2016/2017 in der Brasberghalle statt.

An diesem Spieltag nahmen auch drei Spieler des TuS Wengern teil.

Verena, Marcel und Sören starteten in mehreren Disziplinen (Einzel, Doppel, Mixed) und hatten ein sportlich anstrengendes, aber schönes Wochenende!

Folgend könnt Ihr einen Einblick des Spieltages aus der Sicht von Marcel Hörenbaum bekommen:

 

Nun war es so weit, mein Heimspiel in Wengern stand vor der Tür.

Nach einiger Vorbereitung und Planung begann der Spieltag bei meinem Heimatverein TuS Wengern am frühen Samstagmorgen.

 

Bereits um 6:00 Uhr war die Nacht zu Ende und wir machten uns auf den 5 minütigen Weg zu der Sporthalle.

 

Nach gut 3 Stunden Aufbau und Vorbereitung begannen wir mit der Eröffnung durch den Bürgermeister der Stadt Wetter, dem Vereinsvorstand und der Turnierleitung in Person meines Vaters.

 

Um ca. 9:30 Uhr begannen dann die Einzelspiele.

 

Die ersten drei Spiele konnte ich ohne große Probleme für mich entscheiden.

 

Im 4. Einzel haben mein Gegner und ich uns jeden Fehler aufgezeigt, dennoch konnte ich mit der mentalen Unterstützung meiner Vereinskollegen dieses harte Match in 3 Sätzen mit 21-17,18-21,18-21 für mich entscheiden.

 

Das letzte Einzel konnte ich dann aufgrund der vorherigen Leistung leider nicht mehr gewinnen.

 

Somit erreichte ich Platz 2 in der Gesamtwertung.

 

Anschließend begannen dann die Mixed Spiele.

 

Trotz hervorragender Leistungen meiner Mixed Partnerin Annika Schröder konnten wir leider nur ein Spiel durch Nichtantreten unserer Gegner für uns entscheiden.

 

Nach dieser lehrreichen Mixed Phase am Samstagnachmittag haben wir dann am Sonntagmorgen mit den wenigen Doppel Spielen angefangen.

 

In dieser Disziplin konnten wir eins der zwei Spiele für uns entscheiden, dadurch resultierte auch hier der 2. Platz. 

 

Nun konnten meine Sportkollegen die Heimreise antreten.

 

Meinerseits konnte ich den Abend mit meinen Vereinskollegen und meiner Familie ausklingen lassen.

 

 


 

Erfolgreiche Turnierteilnahme bei den Mellmausländer Classics des 1. Herrendoppels der 1. Mannschaft des TuS Wengern:


Am 08. & 09.04.2017 wurden bereits zum 11. Mal die Mellmausländer Classics vom TuRa Rüdinghausen ausgetragen.

Bei dem diesjährigen Turnier waren wieder einige Spieler des TuS Wengern vertreten:

Am Samstag starteten Julia Kirchner mit Christian Sievers und Melissa Helfrich mit René Thielemann im Mixed B-Feld. Julia Kirchner und Christian Sievers schieden leider nach der überstandenen Gruppenphase im Viertelfinale aus. Melissa Helfrich und René Thielemann verpassten leider knapp das Treppchen und holten einen 4. Platz.

 

Am Sonntag traten bei den Herrendoppeln B-Feld Thorsten Gottman mit Kim Thielemann, Christian Sievers mit Lennard Vesper und Martin Schiffner mit René Thielemann an.

Thorsten Gottmann & Kim Thielemann sowie Christian Sievers & Lennard Vesper schafften es leider nicht über die Gruppenphase hinaus. Dagegen lief es bei Martin Schiffner und René Thielemann umso besser. Sie kämpften sich durch harte Spiele und erreichten so einen verdienten 2. Platz.

René Thielemann (vorne) und Martin Schiffner (hinten)     /   René Thielemann (links) und Martin Schiffner (rechts)

 


Letzter Heimsieg macht Aufstieg des TuS Wengern in die Badminton Bezirksklasse perfekt

         Arne Schinzel, René Thielemann, Martin Schiffner, Bärbel WIttnebel, Marc Zimmer, Susanne Jäger, Felix Figlhuber v.l.                 [Foto: Michael Hartung]

Am Samstag stand für die 1. Badmintonmannschaft des TuS Wengern das letzte Spiel der Saison an, und sollte den Aufstieg von der Kreisliga in die Bezirksklasse perfekt machen - ein letzter Sieg gegen den Gegner VfL Eintracht Hagen und die Mannschaft würde mit 12 gewonnen Spielen den 1. Platz ungeschlagen verteidigen.


Leider konnte die Hagener Mannschaft nur in Minimalbesetzung antreten, sodass sowohl das Damendoppel mit Susanne Jäger und Bärbel Wittnebel als auch das 2. Herrendoppel mit Marc Zimmer und Arne Schinzel kampflos an den TuS Wengern gingen. Martin Schiffner und René Thielemann konnten das 1. Herrendoppel klar für sich entscheiden (21:17/21:6). Die Herreneinzel wurden ebenfalls alle deutlich gewonnen - Felix Figlhuber gewann bspw. sein Einzel deutlich mit 21:7 und 21:13. Auch Susanne Jäger enttäuschte im Dameneinzel nicht und stach ihre Gegnerin mit 21:12 und 21:8 aus. Abgerundet wurde das Match mit dem Mixed von Bärbel Wittnebel und René Thielemann. Sie holten den letzten Siegpunkt. Mit einem 8:0 konnte die Mannschaft des TuS Wengern das letzte Spiel der Saison klar für sich entscheiden und tritt somit in der nächsten Saison unangefochten in der Bezirksklasse an.

Freuen können sich zudem Susanne Jäger und Arne Schinzel, die in der Staffel die besten Spieler waren.

 

Die 2. Mannschaft kämpfte vorher gegen den SF E. Gevelsberg 2 und erhoffte sich einen Sieg, um noch den 3. Platz in der Staffel zu erreichen.

Nachdem das 1. Herrendoppel mit Björn Winter und Markus Michels verloren ging, lieferten sich Lennard Vesper und Marius Büscher im 2. Herrendoppel einen spannenden Drei-Satz-Kampf, den sie für sich entscheiden konnten (15-21/ 21-10/ 21-19). Stefanie Schubert und Melissa Helfrich erkämpften den zweiten Punkt für die Mannschaft im Damendoppel.Die Herreneinzel gingen alle an die Gevelsberger und auch die sonst starke Stefanie Schubert musste sich im Dameneinzel geschlagen geben. Das Mixed mit Melissa Helfrich und Björn Winter konnte zwar einen weiteren Punkt ergattern, dennoch musste sich die Mannschaft mit einem 3:5 geschlagen geben.

Sie schließt die Saison mit einem guten 4. Platz ab und ist mit ihrer Leistung zufrieden. Stefanie Schubert konnte sich hier als beste Spielerin der gesamten Staffel freuen. Die neu angetretene 3. Mannschaft schließt die Saison ebenfalls mit einem guten 4. Platz ab. Nach einigen Startschwierigkeiten hat sich eine Mannschaft gefunden, die immer mehr zusammen gewachsen ist und 3 Siege feiern konnte. Die tollen Ergebnisse und der Saisonabschluss wurden schließlich mit einem gemütlichen Grillabend abgerundet.

[Stefanie Schubert]

 

Den Link zu dem Zeitungsartikel aus der Westfalenpost vom 05.04.2017 finde ihr hier.


TuS Wengern startet mit zusätzlicher Mannschaft in die neue Saison


Kaum sind die Sommerferien vorbei, beginnt wieder die Badmintonsaison mit hoffentlich spannenden Spielen und guten Ergebnissen, aber auch nach dem Motto „neues Spiel, neues Glück“.

Besonders in dieser Saison: 

Der TuS Wengern startet in dieser Saison erstmals mit drei Seniorenmannschaften und einer Jugendmannschaft. Immer mehr Spieler und Spielerinnen haben sich im Laufe der Zeit für den Ligabetrieb entschieden und sind motiviert sich mit anderen zu messen. Damit auch möglichst alle die Möglichkeit bekommen, an Ligaspielen teilzunehmen, um sich so spielerisch weiterzuentwickeln und neue Erfahrungen zu sammeln, wurde der Entschluss gefasst eine dritte Mannschaft zu melden.

Nun sind wir gespannt, wie sich die Mannschaften in ihren Ligen schlagen werden. Die erste spielt nach dem Abstieg in der letzten Saison in der Kreisliga. Ebenso die zweite Mannschaft, die sich dort nun schon seit zwei Jahren etabliert hat. Die dritte Mannschaft startet in der Kreisklasse. Wir freuen uns auf eine spielreiche und spannende Saison und sind voller Ehrgeiz, alles zu geben und Siege und Erfolge zu erzielen.

 

[Stefanie Schubert]

 


Wahl zum "Sportler des Jahres 2015 des Ennepe-Ruhr-Kreises"

Anfang Februar 2016 erhielt Marcel Hörenbaum ein E-Mail von Helge Heisters, den 1. Vorsitzenden des TuS Wengern 1879 e.V., in der ihm mitgeteilt wurde, dass er zu den drei nominierten Sportlern zur Wahl des "Sportler des Jahres 2015 des Ennepe-Ruhr-Kreises" gehöre.

Ein Gremium bestehend aus Kreisverwaltung, Landrat, Presse und Kreissportbund wählte die Platzierungen aus. Veröffentlicht wurden die Platzierungen aber erst am 08.03.2016 bei dem "Sportabend des Ennepe-Ruhr-Kreises" in der Glückauf-Halle in Niedersprockhövel.

An diesem Abend kührte das anwesende Gremium Marcel zum Drittplatzierten in seiner Kategorie "Ü 18 Sportler". Marcel hat sich sehr darüber gefreut und findet, dass dies eine tolle Anerkennung für sich und seine Sportart ist.

Zusätzlich zu dieser Wahl wurde auch der "Bürgersportler des Jahres" gewählt. Bei dieser Wahl konnten alle Bürgerinnen und Bürger des Ennepe-Ruhr-Kreises im Vorfeld der Veranstaltung zwischen den bereits nominierten Sportlern abstimmen. Zu Marcels großer Überraschung wurde er mit 217 Stimmen zum "Bürgersportler des Jahres 2015" gewählt.

Nach Verkündung der Wahlergebnisse wurde zu einem kleinen "Get-together" eingeladen. Dort führte Marcel noch ein Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Wetter, Frank Hasenberg, der ihm für seine weitere sportliche Laufbahn viel Glück wünschte und ihm seine Unterstützung und die Unterstützung der Stadt Wetter zugesagt hat.

Diesen erfolgreichen Abend hat Marcel dann mit seiner Familie und seinen Vereinskollegen der Badmintonabteilung ausklingen lassen.  Er sagt: "Ohne deren Hilfe hätte ich diesen Schritt nie erreicht".

 

[Marcel Hörenbaum]

 


 

Erfolgreiche Stadtmeisterschaften des TuS Wengern

Erstmalig hat die Badmintonabteilung des TuS Wengern eine eigene Stadtmeisterschaft in Wetter ausgetragen. Die Idee stammte von Marc Zimmer und René Thielemann, die gleichzeitig auch Organisatoren waren.Neben vielen Wengeraner Spielern und Spielerinnen, nahmen auch Sportler und Sportlerinnen aus Volmarstein und Hattingen teil.

Nach der Begrüßung und Eröffnung durch den Bürgermeister Frank Hasenberg ging es am Samstag mit den Einzel- und Mixedduellen los.

Die Herren mussten sich im A-Feld durch sieben spannende und anstrengende Einzelduelle kämpfen. Durchsetzen konnte sich am Ende Marc Zimmer vor Felix Figlhuber und Florian Figlhuber. 

Im Mixed A-Feld hatten René Thielemann und Ruth Mitze die Nase vorn. Thorsten Gottmann und Stefanie Schubert sicherten sich den zweiten, Björn Winter und Melissa Helfrich kämpften sich auf den dritten Platz.

Bei den Damen im A-Feld erreichte Stefanie Schubert nach einem spannenden und knappen Spiel gegen Melissa Helfrich den ersten Platz, gefolgt von Melissa Helfrich und Nora Tielke.

Neben dem A-Feld gab es ein zusätzliches Feld für Hobbyspieler, das B-Feld.

Im Dameneinzel setzte sich Feline Heinzelmann erfolgreich durch. Sie trainiert derzeit in der Jugendmannschaft des TuS Wengern und konnte durch das Turnier viele neue Erfahrungen und Spielpraxis sammeln. Den zweiten Podestplatz erkämpfte sich Wilma Mitze vor Pauline Kortmann.

Im Herreneinzel B-Feld sah es folgendermaßen aus: Erster wurde Felix Penger, zweiter Tim Seckinger und dritter Yannek Simon.

Im Mixed B-Feld traten nur zwei Paarungen an. Hier konnten sich Daniela Koch und Felix Penger vor Wilma Mitze und Yannek Simon durchsetzen.

Am Sonntag ging es dann nach einer kurzen Erholungspause weiter mit dem Damen- und Herrendoppeln.

Im A-Feld siegten Melissa und Helfrich und Stefanie Schubert nach einem hart umkämpften Drei-Satz-Duell gegen Susanne Jäger und Ruth Mitze, die den zweiten Platz erreichten. Bronze ging an die Hattinger Damen Petra Mathé und Carola Blömer.

Im B-Feld gewannen Luana Rein & Pauline Kortmann vor Sandra Winter und Nicole Schulte

Im Herrendoppel freuten sich Arne Schinzel und Martin Schiffner über den Pokal. Zweiter wurden René Thielemann und Marc Zimmer vor Felix und Florian Figlhuber.

Im Herrendoppel B-Feld traten lediglich Felix Penger und Tim Seckinger an, die sich so den Pokal sicherten.

Wie viel Liter Schweiß an diesem Wochenende floss, weiß wohl niemand so richtig, es muss jedoch eine Menge gewesen sein.

Aber alle waren sich auch einig: Es war zwar sehr anstrengend, aber gleichzeitig auch ein schönes Erlebnis, das im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

 

[von Stefanie Schubert] 

 


 

ERFOLGREICHE INKLUSION BEIM TuS WENGERN 1879 e.V.
Behinderten - Sportveranstaltung füllt Brasberghalle

Erstmalig in der Vereinsgeschichte hatte der TuS Wengern 1879 e.V. am 18. und 19. April
2015 zur „ Deutschen Meisterschaft im Para-Badminton“ eingeladen. Mittlerweile ist es die
17. Veranstaltung, die in dieser Form in Deutschland durchgeführt wurde.
Beim „ Para-Badminton“ stehen sich Rollstuhlfahrer/Innen oder Fußgänger/Innen mit
Handicaps an den Armen und/oder Beinen gegenüber und versuchen mit Taktik, Technik und
Schnelligkeit den Gegenspieler zu besiegen.
Veranstalter dieser Turniere ist der „Deutsche-Rollstuhl-Sportverband“ (DRS) .
Jedes Jahr wechselt der Ausrichter dieser Meisterschaft. Für dieses Jahr hatte der TuS
Wengern die Ausrichtung beantragt und die Zusage erhalten.
Daraufhin meldeten 17 Rollstuhlfahrer und 9 Fußgänger ihre Teilnahme an.
Die weiteste Anreise hatte der amtierende Welt- und Europameister Thomas
Wandschneider, der zwischen seinen Wohnorten in Spanien und Hannover pendelt.
Vier Spieler machten sich aus dem 500 Kilometer entfernten Berlin auf den Weg zur
Brasberghalle in Wetter-Wengern. Weitere Spieler kamen aus Buxtehude, Bremen,
Hannover, Weyhausen, Dortmund, Aachen, Borken, Kleve. Aus dem Saarland erschien der
erst 16 – jährige Nils Böning als jüngster teilnehmender Fußgänger zu seiner ersten DM.  
Untergebracht waren fast alle Sportler in dem Ardey Hotel in Witten, wo sie sich sehr wohl
fühlten.
Mit 20 Jahren war Marcel Hörenbaum (Mitglied des RBG Dortmund und des TuS Wengern)
der jüngste Rollifahrer der Veranstaltung. Er bildete mit Gertrud Salewski, der ältesten
Teilnehmerin, ein Team in der Disziplin „Rollstuhl Mixed“.
Weitere Disziplinen waren im Bereich Rollstuhl : Damen Einzel, Damen Doppel, Herren Einzel
und Herren Doppel. Für die Fußgänger gab es die Disziplinen : Stehend Einzel und Stehend
Doppel.

Begonnen hat die 17. Deutsche Meisterschaft im Para-Badminton 2015 am 18. April um
09.00 Uhr mit der offiziellen Eröffnung durch den Schirmherr Herrn Frank Hasenberg,
Bürgermeister der Stadt Wetter; den 1. Vorsitzenden des TuS Wengern Herrn Helge Heisters
und dem Vorstand des DRS Fachbereich Badminton Jochen Hartung und Holger Hörenbaum,
der, neben seinem Sohn Marcel, auch Organisator des Turnier war.
Mittlerweile füllte sich die Brasberghalle zusehends mit sehr interessierten Besuchern.
Auch der neue Bundestrainer Michael Mai befand sich unter den Gästen, um sich ein Bild
machen zu können, auf welchem Stand  „seine Schützlinge“ sind.
Um 09.30 Uhr hieß es dann : „ Die Spiele mögen beginnen !“ Die 5 Schiedsrichter waren auch
bereit.
Gestartet wurde mit Rollstuhl Damen und Herren Einzel, sowie Stehend Einzel.
Im Laufe des Tages begannen auch die Vorrunden der anderen Disziplinen.
Zwischendurch konnten sich die Sportler und die reichlich erschienen Gäste an der üppig
gedeckten Tafel der Cafeteria beköstigen. Belegte Brötchen, Bockwürstchen, leckere Kuchen,
Kaffee und andere Getränke fanden reissenden Absatz.
Viele Zuschauer waren überrascht, mit welchem hohen Tempo Rollstuhl - Badminton
durchgeführt werden kann und zollten dies allen Sportlern mit viel Applaus während den
Spielen. 

Bei den „Stehenden“ Badmintonspielern waren deren körperlichen Defizite kaum
auszumachen, sodass man meinen konnte, es stehen „Gesunde“ Menschen auf dem Platz.
Mit welcher Geschwindigkeit und Präzision der Federball geschlagen wurde, war
sehenswert. Auch hiervon waren die vielen Gäste begeistert und motivierten die Spieler
stets mit viel Beifall. Alle Spieler zeigten bis zum Abend eine sportlich hervorragende
Leistung.
Gegen 18.00 Uhr war der erste Meisterschaftstag aus sportlicher Sicht beendet. Bei dem
gemeinsamen Dinner am selben Abend wurde einiges diskutiert, viel gelacht, gefachsimpelt
und neue Kraft für den kommenden Tag geschöpft.  
Ein durchweg gelungener Tag war zu Ende.
Am Sonntag, den 19. April begannen die nächsten entscheidenden Spiele ebenfalls um 09.00
Uhr.
Es wurden Platzierungen in den einzelnen Disziplinen erkämpft, womit manch ein Spieler im
Vorfeld selbst nicht gerechnet hatte, positiv wie auch weniger gut.
In den folgenden Entscheidungsspielen wurde verbissen um jeden Punkt gekämpft.
Gewinnen konnte letztendlich in der Rollstuhldisziplin „Herren Einzel“ Thomas
Wandschneider vor Recep Öztürk und Young-Chin Mi.
Im „Herren Doppel“ konnte sich ebenfalls Thomas Wandschneider mit seinem
Doppelpartner Georg Jansen durchsetzen und beide dürfen sich nun „Deutscher Meister
2015“ nennen. Äußerst knapp dahinter belegte die Paarung Marcel Hörenbaum / Young-
Chin Mi den sehr guten zweiten Platz, denn es ist keine Schande, gegen einen amtierenden
Welt- und Europameister das Nachsehen zu haben. Dritte wurden Johannes Löken / Recep
Öztürk.

Bei den Damen siegte im „Rollstuhl Einzel“ Elke Rongen vor Valeska Knoblauch und Gertrud
Salewski.  
Die Deutsche Meisterschaft im „Rollstuhl Damen Doppel“ gewannen Elke Rongen / Valeska
Knoblauch. Zweite wurden Monika Meinhold / Gertrud Salewski, an dritter Position Marion
Maasch / Daniela Rudorf.
Bei der Disziplin „Stehend Einzel“ konnte Tim Haller den Sieg für sich verbuchen, gefolgt von
Nils Böning und Marcel Adam.
Katrin Seibert und Michael Benthele wurden Deutsche Meister beim „Stehend Doppel“, an
zweiter Stelle waren Marcel Adam / Jonas Thiel, den dritten Rang belegten Tim Haller / Leo
Hastrich.
Vor der Preisverleihung zollte der 1. Vorsitzende des TuS Wengern, Herr Helge Heisters, allen
Teilnehmern hohen Respekt für die abgelieferte sportliche Leistung. Er dankte ihnen und
dem gesamten Organisations- und Helferteam für eine derartig gelungene Veranstaltung
und erklärte sich bereit, in der nächsten Zeit weitere Turniere zu unterstützen.
Herr Heisters zitierte anschließend noch Bürgermeister Herr Frank Hasenberg vom Vortag
mit den Worten : „ Erst wenn wir nicht mehr über Inklusion reden müssen, haben wir sie
geschafft !“
Während der anschließenden Siegerehrung wurden Urkunden durch die derzeitige FSJlerin
des TuS Wengern, Nina Altmeppen, ausgehändigt. Tolle Pokale durfte Herr Helge Heisters
den Sportlern übergeben.  
Allen Sponsoren, Unterstützern und Helfern wurde nochmals gedankt, ohne sie kann so eine
Veranstaltung nicht stattfinden !! Hauptsponsor dieser Veranstaltung war PRO ACTIV Reha-
Technik.

Das vorhandene Physio- und Sanitätsteam brauchte zum Glück auch nicht einschreiten, auch
ihnen wurde Dank ausgesprochen.

Das Fazit einer sehr gut gelungenen 17. Deutschen Meisterschaft im Para – Badminton 2015
in Wetter – Wengern kann nur lauten :  
 
Inklusion und Integration für die Menschen, die es nötig haben –
Mitleid und Ablehnung ist der falsche Gedanke und keine Hilfe !!!

 


 

  [von Marcel Hörenbaum]


 

Die Aktiven Spieler in der Meisrterschaft 

Badmintonabteilung feiert 25-jähriges Bestehen

 

Wie kommt man auf die Idee, Badminton zu spielen und diese Sportart im Verein TuS Wengern anzubieten? Schließlich erfreut sich Badminton nicht so einer großen Popularität, wie Fußball oder Handball. Diese Frage kam im Rahmen der 25-jährigen Jubiläumsfeier der Badmintonabteilung des TuS Wengern auf. Neben Spiel und Spaß, Speis und Trank, schwelgte man mit früheren Spielern in alten Erinnerungen und rief sich vergangene Zeiten wieder ins Gedächtnis.

Alles begann etwa vor 25 Jahren bei einem Gespräch zwischen Vater und Sohn Winter. Auf der Suche nach einer neuen trendigen Sportart, die im TuS Wengern noch fehlt, kamen die beiden darauf, doch mal Badminton auszuprobieren. Gesagt, getan. Schon bald trafen sich jeden Sonntagmorgen in der kleinen Ernst-Steinfort Halle in Wengern eine Handvoll bewegungsfreudiger Menschen, die das Spiel mit Schläger und Ball erlernen wollten. Schnell merkte man, dass Badminton mehr ist als nur Federball hin und her zu spielen. Die Sportart etablierte sich so langsam im Verein und mit dem Freitagabend bekam man eine neue feste Trainingszeit. Dadurch stießen immer mehr Interessierte zu der kleinen Gruppe hinzu und eine Kinder und Jugendgruppe wurde gegründet.

Um der Anzahl an Spielern und Spielerinnen gerecht zu werden, wurde das Training bald in die größere Brasberghalle verschoben und eine zusätzliche Trainingseinheit am Dienstagabend kam hinzu.

Bald entstand der Wunsch, eine eigenständige Abteilung zu werden. 2010 ging dieser Wunsch in Erfüllung. Seitdem steht die Badmintonabteilung auf eigenen Füßen und gehört nicht mehr der Turnabteilung an. 

Der Ehrgeiz und der Spaß an der Sportart wuchsen immer weiter und ließen bald die Idee entstehen, in den Ligabetrieb einzusteigen. Dank dem stellvertretenden Abteilungsleiter Daniel Kuhle startetein der Saison 2009/10eine Mannschaft in den Ligabetrieb.Schon ein Jahr später wurde eine zweite Mannschaft nachgemeldet, sodass seitdem zwei Mannschaften mal mehr, mal weniger erfolgreich jedes Jahr eine neue Saison bestreiten. Die erste Mannschaft konnte bisher zwei Mal aufsteigen und kämpftein der letzten Saison in der Bezirksklasse. Die zweite Mannschaft hat in der letzten Saison endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Kreisliga geschafft.Die sportlichen Erfolge haben wir unter anderem Philipp Buchelt zu verdanken, der uns seit einem Jahr als externer, professioneller Trainer zur Seite steht.

Um den Nachwuchs zu fördern, leisten jeden Freitagabend Björn Winter, David Jägermann, Hartmut Fischer und bis vor kurzem noch Melina Oberkandler wertvolle Arbeit. Sie bringen den Kindern und Jugendlichen die Grundlagen und Regeln des Badmintonspielens bei. In der kommenden Saison wirdeine Jugendmannschaft gemeldet, sodass die Kinder und Jugendlichen in Zukunft in die Fußstapfen der Erwachsenen treten können.David Jägermann lässt sich zurzeit als Trainer ausbilden, sodass das Training demnächst noch professioneller gestaltet werden kann. Durch die Teilnahme an Turnieren, können sowohl die Erwachsenen, als auch die Kinder und Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen und Kontakte zu anderen Badmintonvereinen können geknüpft werden.

In den letzten 25 Jahren hat sich einiges verändert in der Badmintongruppe. Aus sonntäglichen bewegungsfreudigen Hobbyspielern wurde ein ehrgeiziges, professionelles Badmintonteam.Dies wäre ohne Björn Winter, der die Idee initiiert hat und die Abteilung nun schon seit 25 Jahren führt und zusammen hält nicht möglich gewesen. Aber auch ohne die zahlreichen anderen Helfer, die immer parat stehen, würde die Badmintonabteilung heute nicht da stehen, wo sie steht. Thorsten Gottmann beispielsweise hat nicht nur die Finanzen im Blick, sondern kümmert sich neben dem Ballvorrat auch um Trikots und andere Dinge im Hintergrund.

Mit Marcel Hörenbaum, hat die Abteilung einen ersten Para-Badmintonspieler gewonnen und öffnet sich somit auch für das aktuelle Thema Inklusion. Marcel trainiert jeden Dienstag und Freitag mit den Fußgängern mit und fühlt sich laut seiner Aussage pudelwohl. Ziel ist es im nächsten Jahr die Deutsche Meisterschaft im Para Badminton auszutragen.

 

[Stefanie Schubert]

 

Weitere Berichte in den Gruppen